Keiko news
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Watashi
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Keiko news
Da ich nicht für jeden rikishi einen eigenen Thread aufmachen will, hier die gesammelten Neuigkeiten vom Kyushu basho-Vorbereitungs-keiko:
Mainichi Shinbun (mit Foto): Das Tokitsukaze-ichimon hat heute ein rengo-keiko durchgeführt. Dafür trafen sich die sekitori der heya im Camp des Shikihide-beya in Kita-Kyushu (Nachbargroßstadt von Fukuoka). Dabei waren beispielsweise M1o Homasho (Shikoroyama) oder Tokitenku (Tokitsukaze), außerdem Neu-Makuuchi Wakanoho vom Magaki-beya (nicht Tokitsukaze-ichimon), weil deren Camp in derselben Stadt liegt. Es entstand ein intensives keiko.
Shikihide oyakata: "Homashos Angriff ist immer noch zu langsam. Wakanoho hatte zu wenig Trainingskämpfe."
Mainichi Shinbun (mit Foto): Das Tokitsukaze-ichimon hat heute ein rengo-keiko durchgeführt. Dafür trafen sich die sekitori der heya im Camp des Shikihide-beya in Kita-Kyushu (Nachbargroßstadt von Fukuoka). Dabei waren beispielsweise M1o Homasho (Shikoroyama) oder Tokitenku (Tokitsukaze), außerdem Neu-Makuuchi Wakanoho vom Magaki-beya (nicht Tokitsukaze-ichimon), weil deren Camp in derselben Stadt liegt. Es entstand ein intensives keiko.
Shikihide oyakata: "Homashos Angriff ist immer noch zu langsam. Wakanoho hatte zu wenig Trainingskämpfe."
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Sports Hochi: Hakuho hat heute mit dem richtigen Training fürs Kyushu basho begonnen. Er begann mit ausgiebigem Streching und shiko und teppo als Vorbereitung und machte dann 20 Kämpfe mit Juryo Ryuo. Hakuho: "Ryuo hat gut mitgearbeitet. Das war ein gutes keiko."
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Neues zu Hakuho:
Laut Sports Hochi (mit Foto) will Hakuho zum Kyushu basho seine Familie (Frau und Tochter, fünf Monate) als Unterstützung bei sich haben. "Im Moment sind sie bei mir, aber sie werden demnächst nach Tokyo zurückkehren. Wenn sie da sind, bin ich entspannter und ich kann mich besser vorbereiten. Deshalb möchte ich sie auch beim basho um mich haben." Die Anwesenheit seiner Familie hilft im angeblich während der Vorbereitung, die bei den basho außerhalb von Tokyo schwieriger ist.
Beim Nagoya basho war seine Frau nicht dabei und er fühlte sich oft erschöpft, hat zu wenig keiko gemacht und war unvorbereitet. Und dann gab es auch kein yusho. Das aki basho fand dann in Tokyo statt, wo er mit Familie wohnt, und schon gab es den ersten Turniersieg als yokozuna. Seine Frau gibt ihm morgens eine entspannende Aufwachmassage und die Anwesenheit seiner Tochter helfe ihm ruhiger zu werden. Deshalb verdankt er seiner Meinung nach sein letztes yusho auch seiner Familie. Das will er nun wiederholen.
Beim keiko wird es jetzt ernst. Die 20 Kämpfe gegen Ryuo gestern waren nur der Anfang (18 Siege, 2 Niederlagen), er möchte in den nächsten Tagen viele Trainingskämpfe machen. Anfang nächster Woche will er zum de-geiko zum Kokonoe-beya (mit Chiyotaikai) gehen.
Laut Sports Hochi (mit Foto) will Hakuho zum Kyushu basho seine Familie (Frau und Tochter, fünf Monate) als Unterstützung bei sich haben. "Im Moment sind sie bei mir, aber sie werden demnächst nach Tokyo zurückkehren. Wenn sie da sind, bin ich entspannter und ich kann mich besser vorbereiten. Deshalb möchte ich sie auch beim basho um mich haben." Die Anwesenheit seiner Familie hilft im angeblich während der Vorbereitung, die bei den basho außerhalb von Tokyo schwieriger ist.
Beim Nagoya basho war seine Frau nicht dabei und er fühlte sich oft erschöpft, hat zu wenig keiko gemacht und war unvorbereitet. Und dann gab es auch kein yusho. Das aki basho fand dann in Tokyo statt, wo er mit Familie wohnt, und schon gab es den ersten Turniersieg als yokozuna. Seine Frau gibt ihm morgens eine entspannende Aufwachmassage und die Anwesenheit seiner Tochter helfe ihm ruhiger zu werden. Deshalb verdankt er seiner Meinung nach sein letztes yusho auch seiner Familie. Das will er nun wiederholen.
Beim keiko wird es jetzt ernst. Die 20 Kämpfe gegen Ryuo gestern waren nur der Anfang (18 Siege, 2 Niederlagen), er möchte in den nächsten Tagen viele Trainingskämpfe machen. Anfang nächster Woche will er zum de-geiko zum Kokonoe-beya (mit Chiyotaikai) gehen.
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Wakanoho hat sich angeblich beim Tokitsukaze rengo-keiko, beim dem er als ichimon-fremder rikishi mitmachen durfte, etwas daneben benommen. Nachdem er von Tokitenku beim butsukari geiko zu Boden geworfen worden war, rief er "Ich bin fertig/müde" (klingt wie "Ich mag nicht mehr"). Das kam bei den anderen sekitori ziemlich unhöflich rüber, Tokitenku sah geschockt aus und das butsukari geiko war beendet. Wakanoho behauptet allerdings, dass er "nicht 'ich bin müde' (ts(u)kareta), sondern 'ich habe mich gestoßen' (buts(u)katta)" gesagt habe, weil er sich beim Fallen die Seite gestoßen habe.
Shikihide oyakata, in dessen heya das Training stattfand sagte: "Vielleicht kann er die Sprache noch nicht so gut (wörtl: versteht die Worte nicht). Das müssen wir ihm noch beibringen." (laut Sports Hochi).
Laut Mainichi Shinbun (mit Foto) sagte Shikihide oyakata: "Er versteht das Sumo noch nicht." Und es wird von Stirnrunzeln und Kopfschütteln berichtet.
Shikihide oyakata, in dessen heya das Training stattfand sagte: "Vielleicht kann er die Sprache noch nicht so gut (wörtl: versteht die Worte nicht). Das müssen wir ihm noch beibringen." (laut Sports Hochi).
Laut Mainichi Shinbun (mit Foto) sagte Shikihide oyakata: "Er versteht das Sumo noch nicht." Und es wird von Stirnrunzeln und Kopfschütteln berichtet.
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Kotomitsuki hat trotz Gallensteinen jetzt im Fukuoka Camp des Sadogatake-beya sein richtiges Training begonnen. Er hat erstmals mit den anderen sekitori trainiert und war positiv überrascht: "Es war nicht so schlimm wie befürchtet." (Sports Hochi)
Zuerst machte er zwölf Kämpfe gegen makushita rikishi, danach stieg er gegen Wieder-komusubi Kotoshogiku und Juryo Kotokasuga in den Ring, 13 Kampfe, 2 Niederlagen, 11 Siege mit starkem Sumo.
Im Moment hat er keine Schmerzen von den Gallensteinen, trägt aber immer vorsorglich Zäpfchen mit sich herum, falls Schmerzen auftreten. Er achtet auch auf sein Essen und vermeidet fettige Speisen. Ihm fehlt aber Training und er gibt zu: "Mein Körper ist etwas außer Form."
Zuerst machte er zwölf Kämpfe gegen makushita rikishi, danach stieg er gegen Wieder-komusubi Kotoshogiku und Juryo Kotokasuga in den Ring, 13 Kampfe, 2 Niederlagen, 11 Siege mit starkem Sumo.
Im Moment hat er keine Schmerzen von den Gallensteinen, trägt aber immer vorsorglich Zäpfchen mit sich herum, falls Schmerzen auftreten. Er achtet auch auf sein Essen und vermeidet fettige Speisen. Ihm fehlt aber Training und er gibt zu: "Mein Körper ist etwas außer Form."
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Kotomitsuki hat neben seiner Schmerzfreiheit noch einen Grund zur Freude: Als rikishi aus der Präfektur Aichi ist er vorschriftsmäßig Fan der Baseballmannschaft Chunichi Dragons aus Nagoya (Hauptstadt von Aichi), die gerade zum ersten Mal seit über 50 Jahren die Japan Series, die japanische Baseballmeisterschaft, gewonnen haben. Das kann doch nur ein gutes Zeichen für Kotomitsuki sein: "Ich möchte etwas vom Glück der Dragons abhaben und dieses basho aufmischen." (Daily Sports mit Foto). Die Gallensteine sollen ihn bei seinem Kampf nicht behindern oder als Ausrede für zu wenig Kampfgeist gelten: "Das hat damit nichts zu tun!" (Sports Hochi mit Foto)
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Goeido, der sein erstes Makuuchi basho im September mit 11 Siegen beendete, hat sich auch fürs Kyushu basho einiges vorgenommen. Laut Sports Hochi will er wieder ein zweistelliges kachikoshi holen. Dafür trainiert er mit den anderen rikishi des Sakaigawa-beya, wie Toyohibiki. Wegen der Verletzung der linken Schulter, die er sich letztes basho zuzog, ist seine Schulter getapt, er schaffte dennoch 20 Siege bei nur 2 Niederlagen. Die Siege erreichte er dabei mit sehr unterschiedlichen Techniken und Herangehensweisen. "(Aufgrund der Verletzung) kann ich nicht so viele Kämpfe machen, deshalb muss ich vor allem auf den Inhalt (sprich: die Technik) achten. Ich will Kampf für Kampf und Sieg für Sieg vorgehen und am Ende zehn Siege haben (im basho). Darauf freue ich mich." Angst vor den höheren Rängen, gegen die er jetzt drankommt, zeigt er nicht.
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Baruto war heute beim Sadogatake-beya zum de-geiko. Laut Sports Hochi hatte er Kämpfe gegen einige sekitori, u. a. 11 Kämpfe gegen komusubi Kotoshogiku, 6 Siege, 5 Niederlagen. Das spricht dafür, dass seine Vorbereitung gut verläuft. "Ich war etwas nervös wegen des de-geiko, aber ich habe mich gut nach vorne bewegt. Mein Zustand ist normal," zeigte er sich auskunftsfreudig.
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Kotomitsuki hat sich laut Sports Hochi gestern beim Training der rechten Knöchel verletzt. Er kühlt ihn jetzt, ansonsten ist es aber wohl nicht so schlimm, sagt Kotomitsuki: "Ich habe ihn mir etwas verdreht. Es ist nicht so schlimm, dass ich es nicht aushalten könnte, es ist in Ordnung."
Heute hatte er aber nur 14 Kämpfe gegen Makushita rikishi, keine gegen Makuuchi-Gegner.
Heute kamen Baruto und Roho zum Sadogatake-beya zum de-geiko. Mit den ozeki Kotomitsuki und Kotooshu nicht im Training, hatten sie gegen komusubi Kotoshogiku 27 Kämpfe. Aus Kotoshogikus Sicht waren es 12 Siege und 15 Niederlagen (keine Aufteilung nach Gegnern angegeben), nicht so berühmt: "Mir tut der Rücken weh und ich kann kein (vernünftiges) Sumo machen." Der Rücken ist auch schwer getapt. Er ist etwas unsicher in Hinsicht auf das basho.
Heute hatte er aber nur 14 Kämpfe gegen Makushita rikishi, keine gegen Makuuchi-Gegner.
Heute kamen Baruto und Roho zum Sadogatake-beya zum de-geiko. Mit den ozeki Kotomitsuki und Kotooshu nicht im Training, hatten sie gegen komusubi Kotoshogiku 27 Kämpfe. Aus Kotoshogikus Sicht waren es 12 Siege und 15 Niederlagen (keine Aufteilung nach Gegnern angegeben), nicht so berühmt: "Mir tut der Rücken weh und ich kann kein (vernünftiges) Sumo machen." Der Rücken ist auch schwer getapt. Er ist etwas unsicher in Hinsicht auf das basho.
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Laut Sports Nippon hat es jetzt auch Aminishiki erwischt: Beim de-geiko im Naruto-beya hatte er 11 Kämpfe gegen Wakanosato und Kisenosato. Dabei verletzte er sich das linke Knie, als er einen Angriff abwehren wollte.
Jetzt wird er erst einmal nur leichtes Training machen können, aber es ist keine schwere Verletzung, er hat auch nicht vor, im Krankenhaus untersucht zu werden. "Ich habe ein unsicheres Gefühl, als ob es irgendwie überdehnt ist. Und das ausgerechnet jetzt, wo ich mich so gut vorbereitet hatte," zeigte er sich irritiert.
Jetzt wird er erst einmal nur leichtes Training machen können, aber es ist keine schwere Verletzung, er hat auch nicht vor, im Krankenhaus untersucht zu werden. "Ich habe ein unsicheres Gefühl, als ob es irgendwie überdehnt ist. Und das ausgerechnet jetzt, wo ich mich so gut vorbereitet hatte," zeigte er sich irritiert.
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Kisenosato war heute zum de-geiko im Ajigawa-beya und hatte 30 Kämpfe gegen die dortigen sekitori. Besonders zur Sache gegangen ist es laut Sports Nippon in den Kämpfen mit komusubi Ama, der wie Kisenosato im Kyushu basho 2004 sein Makuuchi-Debüt gab, 13 Kämpfe, 7 Siege, 6 Niederlagen (für Kisenosato), als beinahe ausgeglichen. Kisenosato: "Wie sind zusammen in die Makuuchi gekommen, deshalb will ich gegen ihn immer etwas besonderes machen."
Ama hingegen, dessen Bewegungen ein wenig schwerfällig wirkten: "Ich konnte meine Kraft nicht einsetzen. Noch eine Woche, in der ich mich auch ausruhen werde." Er macht sich offenbar Sorgen um seinen körperlichen Zustand.
Ama hingegen, dessen Bewegungen ein wenig schwerfällig wirkten: "Ich konnte meine Kraft nicht einsetzen. Noch eine Woche, in der ich mich auch ausruhen werde." Er macht sich offenbar Sorgen um seinen körperlichen Zustand.
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Baruto war heute zum de-geiko im Sadogatake-beya (schon wieder?), berichtet Sports Hochi. Er hatte 15 Kämpfe gegen Kotoshogiku, 12 Siege und 3 Niederlagen. "Ich bin gut nach vorne gegangen. Das war gutes keiko."
Außerdem ist heute sein 23. Geburtstag. Nachdem letztes Jahr mit Knieverletzung und Abstieg in die Juryo nicht so toll gelaufen ist, verspricht er Besserung: "Ich will dieses Lebensjahr in ein gutes Jahr verwandeln."
Außerdem ist heute sein 23. Geburtstag. Nachdem letztes Jahr mit Knieverletzung und Abstieg in die Juryo nicht so toll gelaufen ist, verspricht er Besserung: "Ich will dieses Lebensjahr in ein gutes Jahr verwandeln."
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Yokozuna Hakuho hatte heute 31 Kämpfe gegen Juryo Ryuo aus seinem heya und Neu-Juryo rikishi Sagatsukasa aus dem Irumagaya-beya, der zum de-geiko vorbei kam. Sports Hochi gibt keine genauen Ergebnisse, aber Hakuho wurde wohl zweimal in Folge von Sagatsukasa, mit knapp 167 kleinster sekitori, per oshidashi aus dem Ring befördert. Darüber zeigte er sich wenig erfreut.
Nach einem guten Bad war er wieder besser drauf: "Ich werde mein Bestes geben, um das yusho arasoi anzuführen und das yusho anzustreben." Ab morgen plant er zum de-geiko ins Kokonoe-beya zu gehen, um mit ozeki Chiyotaikai zu trainieren.
Nach einem guten Bad war er wieder besser drauf: "Ich werde mein Bestes geben, um das yusho arasoi anzuführen und das yusho anzustreben." Ab morgen plant er zum de-geiko ins Kokonoe-beya zu gehen, um mit ozeki Chiyotaikai zu trainieren.
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Chiyotaikai war heute zum de-geiko im Tokitsukaze-beya und hatte dort einige Kämpfe gegen Toyonoshima, gegen den er bisher schlecht aussah. Es hieß zwar, dass ab heute irgendwann Hakuho oder Kaio etc. zum de-geiko zum Kokonoe-beya kommen könnten, aber da es vorab keine Benachrichtigung in dieser Richtung gab, ging Chiyotaikai zum Tokitsukaze-beya.
Im Moment ist er etwas erkältet, da es abends und morgens schon ziemlich kalt ist, deshalb hatte er nur 11 Kämpfe heute (keine Resultate gefunden). Er war jedoch in den Kämpfen sehr überzeugend, er zeigte einen zeitversetzten tachi-ai und starke Schläge. "Das war das erste Mal, dass ich gegen sekitori gekämpft habe. Meine Bewegungen waren gut," sagte er verschnupft, aber guter Laune.
Im Moment ist er etwas erkältet, da es abends und morgens schon ziemlich kalt ist, deshalb hatte er nur 11 Kämpfe heute (keine Resultate gefunden). Er war jedoch in den Kämpfen sehr überzeugend, er zeigte einen zeitversetzten tachi-ai und starke Schläge. "Das war das erste Mal, dass ich gegen sekitori gekämpft habe. Meine Bewegungen waren gut," sagte er verschnupft, aber guter Laune.
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Kotomitsuki hat immer noch mit seiner Knöchelverletzung zu tun und hat auch gestern nur 11 Kämpfe gegen nicht-sekitori gemacht. "Die Verletzung ist nicht schlimm, aber zu diesem Zeitpunkt, zu dem mein Körper noch nicht austrainiert ist, werde ich langsam ungeduldig," zeigte er sich irritiert. Außerdem kann er sein Lieblingsessen, fritiertes Hühnerfleisch, nicht essen, wegen seiner Gallensteine. Das nervt ihn ("Stress"). (Sports Hochi)
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Ein Zwischenfall bei Hakuhos Training gestern könnte dazu führen, dass sein keiko während des Kyushu basho nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich sein kann. Gestern hatte Hakuho Trainingskämpfe gegen Juryo Sagatsukasa aus dem Irumagaya-beya, der zum de-geiko da war. Dabei benahm sich ein weiblicher Fan irgendwie daneben, während Hakuho dabei war, starkes Sumo zu zeigen, u. a. ist von tsuriotoshi die Rede. Sie rief: "Der tut mir so leid." Und das laut während des Trainings. "Der Yokozuna war sichtlich irritiert. Es geht absolut nicht, ihm zu sagen, dass er merkwürdiges Training macht. Wir müssen darüber nachdenken, die Öffentlichkeit vom keiko während des basho auszuschließen," sagt Kumagatani oyakata. (Sports Nippon)
edit: Hier gibt es noch ein Foto von Hakuho beim Training (vom 2.11.).
edit: Hier gibt es noch ein Foto von Hakuho beim Training (vom 2.11.).
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Laut Sports Hochi hat Hakuho erst einmal seine Pläne auf Eis gelegt, heute zum de-geiko zum Kokonoe-beya zu gehen. Stattdessen blieb er im eigenen heya. Dort kam heute erneut Sagatsukasa zum Training vorbei.
Letztes Jahr hat er sich im Training vor dem Kyushu basho verletzt, dieses Jahr soll anders sein: "Dieses Jahr komme ich als yokozuna nach Kyushu. Ich möchte yokozuna-Sumo zeigen." Leider kann er wohl auch morgen nicht gegen die anderen hochrangigen rikishi trainieren. Kumagatani oyakata: "Physische Stärke ist nicht das Problem, aber weil er nicht gegen die großen Kaliber trainiert hat, mache ich mir Sorgen um den tachi-ai."
Letztes Jahr hat er sich im Training vor dem Kyushu basho verletzt, dieses Jahr soll anders sein: "Dieses Jahr komme ich als yokozuna nach Kyushu. Ich möchte yokozuna-Sumo zeigen." Leider kann er wohl auch morgen nicht gegen die anderen hochrangigen rikishi trainieren. Kumagatani oyakata: "Physische Stärke ist nicht das Problem, aber weil er nicht gegen die großen Kaliber trainiert hat, mache ich mir Sorgen um den tachi-ai."
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Hakuho hat jetzt beschlossen, nicht mehr zum de-geiko zu anderen heya zu gehen, sondern sich im eigenen heya vorzubereiten. Eigentlich wollte er gestern zum Kokonoe-beya gehen, um mit Chiyotaikai zu trainieren. Dieser sagte aber am vorabend ab: "Weil ich mich erkältet habe, können wir wohl kein befriedigendes keiko machen." Deshalb blieb Hakuho im eigenen heya und nutzte dies als Gelegenheit, eine neue Vorbereitungsstrategie zu versuchen.
Er nimmt sich dafür den ersten yokozuna Wakanohana zum Vorbild, der ihm bei einer Beförderungsparty im September gesagt hat: "Ich habe kein de-geiko gemacht. Als Yokozuna kann man es sich nicht zu leicht machen. Ich hatte auch kein Problem mit makushita Gegnern." Hakuho will jetzt auch im eigenen heya bleiben. Er lädt jeden ein, der mit ihm kämpfen will, vorbeizukommen: "Das gilt unabhängig vom ichimon. Jeder, der stärker werden will, kann gerne vorbei kommen. Ich mache strenges keiko mit ihnen. Ich gehe nicht mehr zum de-geiko. Ich warte darauf, dass jemand zu mir kommt."
Das Problem dabei ist, dass er kaum gegen hochrangige rikishi kämpfen kann. Er sieht, dass das seine Vorbereitung etwas gefährdet, will das aber durchziehen. Er hofft, dass das in der Zukunft besser wird: "Wenn diejenigen, mit denen ich jetzt trainiere, beim Kyushu basho gut abschneiden, werden in Zukunft vielleicht mehr sekitori zum Training kommen. Dazu muss ich aber auch ein starker yokozuna bleiben."
Es gibt zwar auch Vorbilder unter den yokozuna, die sehr offensiv zum de-geiko gegangen sind (z. B. Chiyonofuji (Kokonoe oyakata), Asashoryu), aber Hakuho will sich an Wakanohana orientieren. (Nikkan Sports (mit Foto))
Der Hintergrund der neuen Taktik ist, dass er sich verantwortlich für die Entwicklung der rikishi im eigenen heya fühlt. Hakuho: "Ich muss wie Wakanohana früher die rikishi meines heya unterstützen. Wenn jemand stärker werden will, kann er gerne vorbei kommen. Unabhängig von heya oder ichimon." Diese Haltung geht auch auf eine Anekdote zurück, die er über Wakanohana aus dessen Zeit als Futagoyama oyakata gehört hat. Er soll zu seinem deshi, dem yokozuna Takanosato, gesagt haben: "Wenn du zum de-geiko gehst, wer kümmert sich dann um die niederrangigen rikishi im heya?" und ihm das de-geiko verboten haben. (Sports Nippon)
Gestern setzte er seine Worte auch gleich in die Tat um und hatte 31 Trainingskämpfe mit vier Juryo rikishi: Ryuo (gleiches heya), Mokonami (Tatsunami) sowie Masatsukasa und Sagatsukasa (beide Irumagawa).
Besonders Sagatsukasa, der zum zweiten Mal vorbeigekommen ist, wurde zum Schluss gleich 11 Mal hintereinander drangenommen. Sagatsukasa hatte eigentlich Kopf/Nackenschmerzen, aber entschied, dass er trotzdem zum yokozuna gehen sollte ("das packe ich").
Für Hakuho hat das Training mit Sagatsukasa, der mit 167 cm der kleinste sekitori ist, den positiven Effekt, dass er trainieren kann, gegen deutlich kleinere rikishi zu kämpfen, nachdem er beim letzten basho gegen Toyonoshima (170 cm) einen kinboshi abgegeben hat. Hakuho: "Ich verliere oft gegen körperlich kleine rikishi. Wenn ich gegen verschiedene Typen trainiere, kann das nur gut sein."
Sagatsukasa, der vom yokozuna ordentlich drangenommen wurde ("kawaigari"), sagte: "Es ist OK. Morgen komme ich wieder." Hakuho, der auch selbst was vom Training hatte, hofft, dass sich dass für den juryo Kämpfer auszahlt: "Ich hoffe, dass er sein kachikoshi holt, wenn er mit dem yokozuna trainiert hat." (Daily Sports (mit Foto))
Er nimmt sich dafür den ersten yokozuna Wakanohana zum Vorbild, der ihm bei einer Beförderungsparty im September gesagt hat: "Ich habe kein de-geiko gemacht. Als Yokozuna kann man es sich nicht zu leicht machen. Ich hatte auch kein Problem mit makushita Gegnern." Hakuho will jetzt auch im eigenen heya bleiben. Er lädt jeden ein, der mit ihm kämpfen will, vorbeizukommen: "Das gilt unabhängig vom ichimon. Jeder, der stärker werden will, kann gerne vorbei kommen. Ich mache strenges keiko mit ihnen. Ich gehe nicht mehr zum de-geiko. Ich warte darauf, dass jemand zu mir kommt."
Das Problem dabei ist, dass er kaum gegen hochrangige rikishi kämpfen kann. Er sieht, dass das seine Vorbereitung etwas gefährdet, will das aber durchziehen. Er hofft, dass das in der Zukunft besser wird: "Wenn diejenigen, mit denen ich jetzt trainiere, beim Kyushu basho gut abschneiden, werden in Zukunft vielleicht mehr sekitori zum Training kommen. Dazu muss ich aber auch ein starker yokozuna bleiben."
Es gibt zwar auch Vorbilder unter den yokozuna, die sehr offensiv zum de-geiko gegangen sind (z. B. Chiyonofuji (Kokonoe oyakata), Asashoryu), aber Hakuho will sich an Wakanohana orientieren. (Nikkan Sports (mit Foto))
Der Hintergrund der neuen Taktik ist, dass er sich verantwortlich für die Entwicklung der rikishi im eigenen heya fühlt. Hakuho: "Ich muss wie Wakanohana früher die rikishi meines heya unterstützen. Wenn jemand stärker werden will, kann er gerne vorbei kommen. Unabhängig von heya oder ichimon." Diese Haltung geht auch auf eine Anekdote zurück, die er über Wakanohana aus dessen Zeit als Futagoyama oyakata gehört hat. Er soll zu seinem deshi, dem yokozuna Takanosato, gesagt haben: "Wenn du zum de-geiko gehst, wer kümmert sich dann um die niederrangigen rikishi im heya?" und ihm das de-geiko verboten haben. (Sports Nippon)
Gestern setzte er seine Worte auch gleich in die Tat um und hatte 31 Trainingskämpfe mit vier Juryo rikishi: Ryuo (gleiches heya), Mokonami (Tatsunami) sowie Masatsukasa und Sagatsukasa (beide Irumagawa).
Besonders Sagatsukasa, der zum zweiten Mal vorbeigekommen ist, wurde zum Schluss gleich 11 Mal hintereinander drangenommen. Sagatsukasa hatte eigentlich Kopf/Nackenschmerzen, aber entschied, dass er trotzdem zum yokozuna gehen sollte ("das packe ich").
Für Hakuho hat das Training mit Sagatsukasa, der mit 167 cm der kleinste sekitori ist, den positiven Effekt, dass er trainieren kann, gegen deutlich kleinere rikishi zu kämpfen, nachdem er beim letzten basho gegen Toyonoshima (170 cm) einen kinboshi abgegeben hat. Hakuho: "Ich verliere oft gegen körperlich kleine rikishi. Wenn ich gegen verschiedene Typen trainiere, kann das nur gut sein."
Sagatsukasa, der vom yokozuna ordentlich drangenommen wurde ("kawaigari"), sagte: "Es ist OK. Morgen komme ich wieder." Hakuho, der auch selbst was vom Training hatte, hofft, dass sich dass für den juryo Kämpfer auszahlt: "Ich hoffe, dass er sein kachikoshi holt, wenn er mit dem yokozuna trainiert hat." (Daily Sports (mit Foto))
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Im Ajigawa-beya sind alle sehr motiviert. Allen voran Sekiwake Aminishiki und Komusubi Ama, die beide beim letzten basho 10 Siege geholt haben. Das könnte sogar der Beginn eines ozeki-Versuchs für beide sein, wenn sie noch einen oder zwei shiroboshi mehr (also 11-12) holen könnten kommendes basho. Heute haben beide u. a. mit Aminishikis Bruder Juryo Asofuji trainiert.
Aminishiki, der eine gewisse Unsicherheit in beiden Knien spürt, konzentriert sich dabei vor allem auf den tachi-ai. Er will tief, schnell und mit Vorwärtsdrang angreifen. Er bewundert Ama: "Wenn es um das Greifen des mawashi geht, ist er ungefähr dreimal so gut wie ich. Das ist eine Qualität, die man selten sieht. Dass ich mich (in letzter Zeit) so gut bewege, verdanke ich dem Training mit Ama. Das ist gutes Training und ich kann mir einiges abschauen ("es gibt viel zu stehlen")." Dass Aminishiki, der sonst eher durch trickreiches Sumo auffällt, im letzten basho auch mit starkem Sumo in der Vorwärtsbewegung gekämpft hat, ist der Verdienst dieses Lernprozesses.
Ama hingegen bewundert die mentale Stärke (?) seines höherrangigen Teamgefährten. Über sich selbst sagt er mit ernsthaften Gesicht: "(Beim nächsten basho) will ich alles gewinnen. Es gibt keinen, gegen den ich nicht gewinnen kann." Deshalb erhöht er auch die Zahl seiner Trainingskämpfe. Er überwacht zum Teil auch das Training der rikishi in der makushita und tiefer. Dabei hört man ihn: "Nicht ziehen! Benutze den uwate-Griff." Dazwischen macht er Muskeltraining mit Hanteln oder Liegestütze und gönnt sich kaum eine Pause.
Auch Ajigawa oyakata (ehem. Yokozuna Asahifuji) ist mittendrin und tritt im mawashi in den Ring und gibt Ratschläge während er sich auch bewegt. Über seine beiden Top-rikishi sagt er: "Wenn sie mindestens 11 Siege holen, haben sie eine Chance." Auch die Anleitung durch den Trainer ist offenbar voller Feuer. (Jiji (mit Foto))
Aminishiki, der eine gewisse Unsicherheit in beiden Knien spürt, konzentriert sich dabei vor allem auf den tachi-ai. Er will tief, schnell und mit Vorwärtsdrang angreifen. Er bewundert Ama: "Wenn es um das Greifen des mawashi geht, ist er ungefähr dreimal so gut wie ich. Das ist eine Qualität, die man selten sieht. Dass ich mich (in letzter Zeit) so gut bewege, verdanke ich dem Training mit Ama. Das ist gutes Training und ich kann mir einiges abschauen ("es gibt viel zu stehlen")." Dass Aminishiki, der sonst eher durch trickreiches Sumo auffällt, im letzten basho auch mit starkem Sumo in der Vorwärtsbewegung gekämpft hat, ist der Verdienst dieses Lernprozesses.
Ama hingegen bewundert die mentale Stärke (?) seines höherrangigen Teamgefährten. Über sich selbst sagt er mit ernsthaften Gesicht: "(Beim nächsten basho) will ich alles gewinnen. Es gibt keinen, gegen den ich nicht gewinnen kann." Deshalb erhöht er auch die Zahl seiner Trainingskämpfe. Er überwacht zum Teil auch das Training der rikishi in der makushita und tiefer. Dabei hört man ihn: "Nicht ziehen! Benutze den uwate-Griff." Dazwischen macht er Muskeltraining mit Hanteln oder Liegestütze und gönnt sich kaum eine Pause.
Auch Ajigawa oyakata (ehem. Yokozuna Asahifuji) ist mittendrin und tritt im mawashi in den Ring und gibt Ratschläge während er sich auch bewegt. Über seine beiden Top-rikishi sagt er: "Wenn sie mindestens 11 Siege holen, haben sie eine Chance." Auch die Anleitung durch den Trainer ist offenbar voller Feuer. (Jiji (mit Foto))
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Kotomitsuki geht es inzwischen wieder so weit richtig gut. Die Gallensteine machen keine Probleme mehr, der Knöchel scheint wieder geheilt zu sein. Gestern hatte er Trainingskämpfe gegen komusubi Kotoshogiku und den zum de-geiko vorbeigekommenen Roho. Er gewann alle Kämpfe gegen Kotoshogiku und konnte auch Roho mit einem Schub aus dem Ring schieben ("yorikiri"). Es sag gesund aus ("genki"). "Mein Gefühl ist zu 80-90 % zurückgekehrt. Ich bin schrittweise soweit gekommen, meine Gegner zurückschlagen zu können." (Sports Hochi)
edit: Kotomitsuki schlägt nun doch Kotoshogiku, nicht sich selbst (Danke, Profomisakari, für den Hinweis)
edit: Kotomitsuki schlägt nun doch Kotoshogiku, nicht sich selbst (Danke, Profomisakari, für den Hinweis)
Zuletzt geändert von Watashi am 8. Nov 2007 09:36, insgesamt 1-mal geändert.
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Watashi
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Hakuho hat gestern erneut mit Sagatsukasa trainiert, der offenbar inzwischen auf täglicher Basis zum Miyagino-beya pilgert. Hakuho hat dabei vor allem sein Augenmerk auf seine "Toyonoshima Abwehrtaktik" gelegt.
Die beiden hatten 17 Kämpfe, 13 Siege und 4 Niederlagen für den yokozuna. Was ihn ärgerte war aber, dass er von den ersten vier Kämpfen drei verlor: "Am Anfang habe ich zu viel verloren. Ich habe keiko gemacht, um zu lernen, gegen einen körperlich kleinen Gegner zu bestehen, wenn er mich am Griff am mawashi hindert." Er trainierte den Gegenangriff, wenn er vor seinem "virtuellen Toyonoshima" festgehalten wurde. (Sankei Sports)
Neben dem körperlichen Training hat er jetzt auch alles getan, um sich auf das basho einzustimmen und seine persönliche "Glücksgöttin" nach Fukuoka geholt. Seine Frau ist seit vorgestern wieder in der Stadt. Darüber ist er sehr glücklich und strahlt die ganze Zeit. Es gibt auch Überlegungen, die kleine Tochter noch nachzuholen, so dass die Familie wieder vollständig wäre. Er will alles tun, um sich während des basho wohl zu fühlen.
Bisher hat er sich aufs keiko konzentriert. Heute kämpfte er neben Sagatsukasa auch wieder gegen Ryuo, 4 Kämpfe, 3 Siege, 1 Niederlage, wenn ich richtig gerechnet habe. Er machte dabei eine gute Figur. Heute will er das intensive keiko beenden. "Mein Körper fühlt sich etwas gestresst an, aber ich habe mich nicht erkältet oder so. Es gibt keine Unsicherheit." Sein Selbstbewusstsein ist auch gut trainiert. (Sports Hochi)
Die beiden hatten 17 Kämpfe, 13 Siege und 4 Niederlagen für den yokozuna. Was ihn ärgerte war aber, dass er von den ersten vier Kämpfen drei verlor: "Am Anfang habe ich zu viel verloren. Ich habe keiko gemacht, um zu lernen, gegen einen körperlich kleinen Gegner zu bestehen, wenn er mich am Griff am mawashi hindert." Er trainierte den Gegenangriff, wenn er vor seinem "virtuellen Toyonoshima" festgehalten wurde. (Sankei Sports)
Neben dem körperlichen Training hat er jetzt auch alles getan, um sich auf das basho einzustimmen und seine persönliche "Glücksgöttin" nach Fukuoka geholt. Seine Frau ist seit vorgestern wieder in der Stadt. Darüber ist er sehr glücklich und strahlt die ganze Zeit. Es gibt auch Überlegungen, die kleine Tochter noch nachzuholen, so dass die Familie wieder vollständig wäre. Er will alles tun, um sich während des basho wohl zu fühlen.
Bisher hat er sich aufs keiko konzentriert. Heute kämpfte er neben Sagatsukasa auch wieder gegen Ryuo, 4 Kämpfe, 3 Siege, 1 Niederlage, wenn ich richtig gerechnet habe. Er machte dabei eine gute Figur. Heute will er das intensive keiko beenden. "Mein Körper fühlt sich etwas gestresst an, aber ich habe mich nicht erkältet oder so. Es gibt keine Unsicherheit." Sein Selbstbewusstsein ist auch gut trainiert. (Sports Hochi)
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Profomisakari
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Hallo Watashi,
solche Nachrichten musste ich in der Vergangenheit aus dem englischen Forum zusammentragen - und oft habe ich sie auch übersehen. Durch Dich ist man jetzt immer aktuell informiert.
Aber eines habe ich nicht verstanden. Warum schubst sich Kotomitsuki selbst aus dem Ring?
Danke!
Profomisakari
solche Nachrichten musste ich in der Vergangenheit aus dem englischen Forum zusammentragen - und oft habe ich sie auch übersehen. Durch Dich ist man jetzt immer aktuell informiert.
Aber eines habe ich nicht verstanden. Warum schubst sich Kotomitsuki selbst aus dem Ring?
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Antmanohana
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Watashi
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Kotomitsuki ist guter Dinge. Von den Ozeki mit Handycap hat er sich am besten erholt. Er meint zwar: "Jetzt kommt schon der shonichi. Ich hätte gerne noch eine Woche", aber er lacht dabei. Gestern gegen Roho und Kotoshogiku hatte er in 15 Kämpfen nur eine Niederlage. Es sieht also trotz Gallensteinen gut aus.
Als Ziel gibt er nicht nur ein erneutes zweistelliges kachikoshi aus, sondern er sagt: "Ich möchte bis zum Ende im yusho arasoi dabei sein." (Sankei Sports)
Als Ziel gibt er nicht nur ein erneutes zweistelliges kachikoshi aus, sondern er sagt: "Ich möchte bis zum Ende im yusho arasoi dabei sein." (Sankei Sports)
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Watashi
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Hakuho hat einen neuen Rekord aufgestellt... beim Golf. Vorgestern war er mit seiner Frau auf dem Golfplatz und hat für eine halbe Runde nur 39 Schläge gebraucht. Normalerweise ist er eher so um die 50, sagt er. Er hat vor 2 Jahren mit dem Golf angefangen, Rekord für 18 Löcher sind 102 Schläge. Seine Frau ist wohl noch ein Neuling (keine Schlagzahl angegeben
), aber wichtig war vor allem, dass Hakuho sich entspannt hat und einen schönen Nachmittag hatte.
Auch beim Sumo ist er gut drauf. Gestern hat er sein ernsthaftes Training fürs Kyushu basho beendet. In seinen Trainingskämpfen war er insgesamt überzeugend und Kumagatani oyakata sagt: "Er ist körperlich gut austrainiert." Das einzige, was für Unsicherheit sorgt, ist die Tatsache, dass er nicht einmal beim de-geiko war. Daher hat er nie gegen die oberen Ränge der makuuchi gekämpft. Hakuho meint aber: "Ich habe ausreichend keiko gemacht. Es wäre merkwürdig, wenn ich da kein Selbstvertrauen hätte."
Heute ist im heya trainingsfrei. Hakuho will Ryuo zum Golfspielen überreden... (Daily Sports)
Auch beim Sumo ist er gut drauf. Gestern hat er sein ernsthaftes Training fürs Kyushu basho beendet. In seinen Trainingskämpfen war er insgesamt überzeugend und Kumagatani oyakata sagt: "Er ist körperlich gut austrainiert." Das einzige, was für Unsicherheit sorgt, ist die Tatsache, dass er nicht einmal beim de-geiko war. Daher hat er nie gegen die oberen Ränge der makuuchi gekämpft. Hakuho meint aber: "Ich habe ausreichend keiko gemacht. Es wäre merkwürdig, wenn ich da kein Selbstvertrauen hätte."
Heute ist im heya trainingsfrei. Hakuho will Ryuo zum Golfspielen überreden... (Daily Sports)
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tainosen
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Watashi
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Wieder-komusubi Kotoshogiku hatte heute noch einmal 10 Kämpfe gegen Kotooshu, seine Bewegungen erschienen jedoch schwerfällig und er verlor alle Kämpfe. Auch ist sein verletzter Rücken immer noch getapt und er scheint noch nicht wieder im besten Zustand zu sein.
Am shonichi hat er gleich yokozuna Hakuho als Gegner, gegen den er in sieben Kämpfen bisher immer verloren hat. Im aki basho hat hingegen Toyonoshima einen kinboshi errungen und Kotoshogiku meint: "Ich dachte mir, dass ich das doch auch kann, oder nicht?" Un er fügt hinzu: "Dies ist mein Heimatbasho, da will ich gutes Sumo zeigen." (Daily Sports)
Am shonichi hat er gleich yokozuna Hakuho als Gegner, gegen den er in sieben Kämpfen bisher immer verloren hat. Im aki basho hat hingegen Toyonoshima einen kinboshi errungen und Kotoshogiku meint: "Ich dachte mir, dass ich das doch auch kann, oder nicht?" Un er fügt hinzu: "Dies ist mein Heimatbasho, da will ich gutes Sumo zeigen." (Daily Sports)
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Watashi
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Re: Danke!!!
Ja, ich habe Japanologie studiert, da war das Erlernen der japanischen Sprache obligatorisch. Ich kann die Artikel nicht alle ohne Schwierigkeiten lesen, aber mit einem Online-Wörterbuch geht es ganz gut.wolle hat geschrieben:Eine Frage habe ich noch. Du verlinkst immer japanische Zeitungen. Kannst Du denn japanisch????
Ich weiß auch, dass die meisten mit den japanischen Artikeln nichts anfangen können, aber mich hat es im englischen Forum immer etwas gestört, dass ich die Nachrichten nicht nachlesen konnte, weil ich nicht wusste, wo sie herkommen. Deshalb versuche ich, das hier anders zu handhaben. Ich hoffe es stört keinen, dass ich die Links dazuschreibe.
Ich werde übrigens während des basho sicherlich nicht alles hier übersetzen, was man in den diversen Zeitungen findet, weil das meiste dann Berichte von den Kämpfen des Tages sind. Mir fehlt einfach die Zeit, um alle Berichte zu lesen und zu übersetzen (und meistens sind sie auch nicht sooo spannend). Ich bitte, das zu verstehen. Ich werde also nur Nachrichten bringen, die mir selbst irgendwie interessant vorkommen etc.
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Asashosakari
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Re: Danke!!!
Ich bin dir dafür auf jeden Fall sehr dankbar.Watashi hat geschrieben:... mich hat es im englischen Forum immer etwas gestört, dass ich die Nachrichten nicht nachlesen konnte, weil ich nicht wusste, wo sie herkommen. Deshalb versuche ich, das hier anders zu handhaben. Ich hoffe es stört keinen, dass ich die Links dazuschreibe.
- tekariko
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Re: Danke!!!
Nicht nur Du, ich schließe mich Deinen Worten gleich an.Asashosakari hat geschrieben:Ich bin dir dafür auf jeden Fall sehr dankbar.Watashi hat geschrieben:... mich hat es im englischen Forum immer etwas gestört, dass ich die Nachrichten nicht nachlesen konnte, weil ich nicht wusste, wo sie herkommen. Deshalb versuche ich, das hier anders zu handhaben. Ich hoffe es stört keinen, dass ich die Links dazuschreibe.
Mir fehlt die Zeit auch noch in anderen Foren zu lesen, deshalb freue ich mich sehr über jeden dieser Beiträge.
Danke
Tekariko
- Ganryu
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Matitsuomi
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Re: Danke!!!
Nein, das verstehen wir nicht, es ist absulut in-dis-ku-ta-bel (!!!!!!!), dass Du hier nicht alles, was in Japan zum Sumo geschrieben wird, tages- wo schon nicht minutenaktuell reinstellst. Ich meine - wofür bezahlen wir Dich eigentlich? (???????)Watashi hat geschrieben:Ich bitte, das zu verstehen.
Und im Ernst: vielen Dank für die Mühe, die Du Dir machst (auch für die Quellenangaben, auch wenn ich damit nicht viel anfangen kann, da ich bei Fremdsprachen doch in einigen besser bin (Baskisch fiele ein), als im Japanischen. Do not, I repeat, not, I rerepeat, not, feel gezwungen, irgendwie eine Linie weiterzuschreiben, wenn Du nicht willst.
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Futschikato